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Als erste "Mission 2007" stand wieder
einmal ein Gig im Rahmen einer Geburtstagsfeier auf dem Programm.
Hier hatten wir ja über die letzten Jahre schon ein paar gute
Erfahrungen sammeln können.
Diesmal feierte Peter "Menotti"
Wintermayer (ein guter Bekannter von unserem Gitarristen Thomas und
seiner Lebensgefährtin Tanja) seinen 40sten und es wurde mit über
120 Gästen gerechnet. Schauplatz war das Schützenheim in Stätzling,
wo uns erst mal die nicht funktionierende Heizung dazu animierte,
die ganze Zeit mit Jacken bewaffnet aufzubauen (am Abend sollte es
uns dafür um so heißer werden...).
Ein bisschen Gedanken machten wir uns
schon, denn normalerweise werden derartige Festivitäten im
ländlichen Umfeld von Cover-Rock-Truppen bestückt, die dem immer
aufkommenden Wunsch so manches gut betankten Gastes nach "Spuilt's
mol was von AC-DC!" gerne nachkommen. Und auch uns sollte an diesem
Abend diese Aufforderung ereilen, der wir jedoch als
"No-Cover-Fraktion" nicht nachkommen konnten (und ehrlich gesagt,
auch nicht wollten). Wenn nicht der Reiner kurz mal "Smoke on the
Water" angespielt hätte und schon zwei Sekunden später ein
Gitarren-Klon an seiner Seite klebte (siehe Bild unten)... ;-)
Also dudelten wir unsere eigenen Songs
und das Publikum nahm es auf, als ob da im Hintergrund eine CD
trällern würde. Eigentlich ein gutes Zeichen (wären wir schlecht
gewesen, hätte man uns wahrscheinlich vor die Tür geknüppelt), doch
es war schon eine ganz neue Erfahrung, dass mit Applaus gespart
wurde und es den Besuchern trotzdem offensichtlich gut gefallen hat.
Das ergab zumindest so manches Gespräch und auch der zum Schluss
herum gereichte "Sammelhut" von Peter (der Gig war ein
Geburtstagsgeschenk der Band) enthielt ein paar ansehnliche
Talerchen und keine Briefbomben.
Ein besonderes Schmankerl stellte die
sich stetig verschlechternde Luft im Laufe des Abends dar, die zu
immer deutlicherer Nebelentwicklung führte und man auch auf der
Bühne nicht mehr erkennen konnte, ob da noch jemand hinter dem
Schlagzeug saß, oder ob Armin bereits die Drum-Machine angeschmissen
hatte und nach Hause gegangen war (falls er nicht schon ohnmächtig
war).
Hut ab vor allen Bierzelt- und
Party-Kombos, die müssen Lungen wie Stahlbehälter haben.
Fazit: Ein etwas schräger Gig, der aber
dennoch nicht zur "Mission Impossible" wurde.
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