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Rund 24 Monate zogen durchs Land, bis NO REPLAY zum
zweiten Auftritt im Bombig die kleine aber feine Bühne
enterte. Eine lange Zeit, in der sich weltgeschichtlich aber auch in
puncto Band eine Menge bewegt hatte. Wir waren unbenommen heiß
darauf, endlich wieder mit einem „vollen Abendprogramm“ die Bühne zu
rocken.
Doch „vollwertige“ Gigs bringen im Gegensatz zu „bequemen“
Festival-Gastspielen (wie den letzten beiden Events) mit sich, dass
die eigene Anlage komplett mit auf die Reise geht. Also packten wir
die Tourwagen (= die eigenen PKWs) bis zur Oberkante voll und
machten uns auf die lange Reise … zum gerade mal 100 Meter
entfernten Bombig schräg gegenüber vom Übungsraum.
Trotz langer Aufbauabstinenz klappte die Vorbereitung inkl.
Soundcheck wie am Schnürchen. Zeit genug, sich noch gemeinsam zu
stärken und Prognosen abzugeben, wie viele Besucher sich denn am
heutigen Abend einfinden würden. Die musikalische Konkurrenz an
diesem Tag war nicht zu verachten, denn gleich nebenan in der
Kradhalle stand ein Metal-Festival auf dem Programm und auch in
der ebenfalls nur wenige Schritte entfernten Kantine war
Unterhaltung angesagt.
Die Prognosen schwankten zwischen 30 und 3.000 Leuten, wobei
letztere Einschätzung von Walter sicherlich nicht ganz so
ernst gemeint war. Umso größer gestaltete sich die Freude, als der
Gig kurz vor 21 Uhr in Anwesenheit von schätzungsweise rund 80
Gästen mit dem ersten Set begann. Auf dem Programm standen die
„frühen Hits“ aus den Anfangszeiten der Band, die vom Publikum mit
viel Applaus und guter Stimmung begleitet wurden.
Im
Anschluss an die Pause drehten wir dann noch einmal richtig auf und
präsentierten vorwiegend die neuen Titel - schön gemischt mit
einigen Kompositionen aus früheren Zeiten, die kräftig aufgepeppt
wurden. Was war das doch für ein schönes Gefühl, in fröhliche
Gesichter zu blicken, eine Menge wippender Beine auszumachen und
sogar auch die ein oder andere Tanzbewegung vor der Bühne zu
registrieren. Nach rund zwei Stunden Spielzeit und zwei Zugaben
verabschiedeten wir uns sichtlich durchgenässt (was nicht zuletzt
die gemeinsame Verbeugung zu einem ganz besonderen Ereignis machte
…) vom immer noch applaudierenden Publikum.
Ein wirklich fantastischer Gig war zu Ende, der – OHNE JEGLICHE
ÜBERTREIBUNG – stimmungstechnisch mit zu den absoluten Höhepunkten
in der mittlerweile über 10 Jahre währenden Bandgeschichte zählte.
Danke an das Bombig-Team, alle Besucher/innen, die den Weg an diesem
Abend zu uns fanden und speziell an unsere "Managerin“ Bea, die die
Werbetrommel so kräftig gerührt hat.
Danke für einen super Abend mit euch!
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