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Schlagzeug
Meine ersten
Berührungspunkte hatte ich schon sehr früh. Nämlich, als ich sozusagen
„ruhig gestellt“ vor dem Tonband meiner Eltern saß und mit Mutters
Stricknadeln zu Heintje und Peter Alexander trommelte.
Ab der zweiten Schulklasse nahm ich dann Gruppenunterricht und lernte
Akkordeon spielen. Folge: Taschengeldaufbesserung bei
Altennachmittagen und Seniorenclubfeiern.
Als ich dann meine ersten LPs besaß, die von "Showaddywaddy" und "CCR"
stammten, hat’s endgültig geknallt. Eine Gitarre musste her und sofort
Unterricht. Bei den Klassenfahrten und im Skilager klang es dann schon
mehr nach "Living next door to Alice" und "Lady in Black". Kurzerhand
entstand dann 1977 die erste Band mit mir als Gittarist und Sänger ("The
Wizzards"). Nach mehrmaliger Umbesetzung bildete sich die erste
Version der "Birds of Prey", (die ersten Versuche meinerseits als
Drummer). Die Band spielte Rock'n'Roll, teils mit eigenen Songs. Ein
erster Auftritt in der Kresslesmühle ließ uns schnell wieder auf den
Boden der Tatsachen zurück kehren.
Und
wieder wurde umbesetzt. Nun mit Freund und Mitmusiker Reiner
Benirschke, der damals bei "Birds of Prey" ein stieg und kurz darauf
Bruder Bernd mitbrachte, welcher uns enormen Aufrieb mitbrachte und
den Weg bereitete für die neuen "Birds of Prey". (Reiner Huber am
Bass, Bernd und Reiner Benirschke an den Gitarren und ich an den Drums).
Viele Liveauftritte in Augsburg und im Umland säumten den Weg der
Band, die sich parallel zu "Knüppelhart" und "Heroes LTD" etc. (siehe
hierzu meine geschätzten Mitmusiker) entwickelte. Im Jahr 1984 löste
sich die Band dann „studiumsbedingt“ auf.
Eine
neue Formation musste nach etlichen internen Versuchen her. Mit Linus
Förster als Sänger und Marcus Langguth als Gitarrist fand sich die
neue Gang zusammen. "Heavy Mercy" mit Brechtl Rieger (Gitarre), Peter
Klingauf (ex "Jailbreak") als Sänger und Stefan Krisa ("SK Guitars")
als Keyboarder war geboren. Musikrichtung Bombastrock mit
zweistimmigen Gitarrenriffs und einem Soundteppich von den Keyboards
sowie einer durchdringenden Rockstimme und ausgetüftelten eigenen
Songs. Leider gab’s die Band nur zweimal live zu sehen, bevor sie sich
dann ohne Nachfolgeprojekt auflöste.
Nach
zwei "Gastspielen" meinerseits bei den ehemaligen "Tobacco Rose" und
den "Waltons", stieg ich bei einer Country Rockband ein, die in
Schwabmünchen ihr Unwesen treibt. Und im August 2003
holte mich der Reiner (Benirschke) dann zu NO REPLAY. |